09 Dezember 2012

Sunburst & "Macht Nix" im Tonstudio

  Lothar zeigt noch mal wie es geht.













Das Ergebnis scheint ja ganz brauchbar zu sein, denn alle sind entspannt.

Die Arbeit ist getan, aber immer noch ist jede Menge Energie vorhanden.

Konzentration beim Stimmen der Instrumente.

Achtung - Frank Zappa sieht und hört zu.

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Ein Zaungast ist fasziniert.

Noch dieses Foto und dann gehts zu MacDonalds. Ja, da kommt Freude auf.

20 Oktober 2012

05 August 2012

Olympische Spiele 2012

Der Sportmoderator kommentiert den Siebenkampf der Frauen:

"Ich seh gerade, der Wurf war nicht weit, nur 21 Meter und 60 Sekunden."


09 Juni 2012

Rolling Stones 2012

Eine Konzertrevue mit Songs von Mick Jagger und Keith Richards, ein Projekt des Gymnasiums Elmschenhagen unter Leitung von Johannes Pfitzenmaier.

Meine langjährige Lebensgefährtin und ich waren gestern in eine der Aufführungen, eine echt heiße Sache, im wahrsten Sinne des Wortes, Musik und Sauna, Sauna und Musik, und das für nur 3 Euro Eintritt.

Zunächst spielt die Vorgruppe Sunburst von Lothar Köhrsen komponierte Gitarrenstücke im Stile der 60-ger Jahre - einwandfrei!

Dann der Hauptact, da war ich doch ein wenig skeptisch, denn ich bin nun wirklich alles andere als ein Rolling-Stones-Fan, eine Band und etwa 80 Sängerinnen und Sänger entern die Bühne und bieten eine hervorragende Show, das muss man einfach so sagen - extraordinär.

Zur Pause war dann Schluss für uns, wir konnten nicht mehr, die Hitze. Trotzdem, es hatte sich gelohnt, als nächstes Projekt vielleicht eine Konzertrevue mit Stücken von Frank Zappa unter dem Titel "Waka/Jawaka" ;-)

13 Mai 2012

Erklärungsversuch

Eigentlich waren wir ja viel besser, zugleich hatten wir aber auch viel Pech, hat doch der Gegner aus einer Chance drei Tore gemacht.

26 April 2012

Champions League

Ronaldo und Kaka, zwei der teuersten Fußballspieler der Welt, versemmeln zwei Elfmeter und den Einzug ins Finale.

Also, nicht nur in Finanzwelt, Wirtschaft und Politik, auch im Sport, Unfähigkeit auf höchstem Niveau. Großartig!

Die Bayern, vergleichweise nur Geringverdiener, sind da von einem anderen Format, die haben zwar die Deutsche Meisterschaft vergeigt, aber den Gewinn eines großen Titels in Aussicht.
Schweinsgeiger und Rummelfliege freuen sich schon wie Bolle.

05 März 2012

Höhepunkt der Woche


Letzten Samstag, schon wieder Kultur und wieder in Hamburg. Diesmal stand in der St. Nicolaus Kirche Klassik auf dem Programm, ein bunter Strauß klanglicher Preziosen von Johann Christian Bach bis Ralph Vaughan Williams, dargeboten vom Hamburger Juristenorchester, erstmalig verstärkt von Nichte Lisa an der Querflöte. Wir, die Familie, haben auch was verstärkt/gestärkt, und zwar Lisa den Rücken. So ging dann alles gut, kein Mißklang entfleuchte ihrer Flöte und der übrige Teil des Orchesters spielte routiniert bis mitreißend das Programm runter, was mich unbewußt veranlasst haben mag, die Füße hin und wieder im Takt mitwippen zu lassen. Allerdings will ich nicht ausschließen, dass mein unvermuteter Bewegungsdrang mehr dem harten Gestühl bzw. dem kühlen Kirchenfußboden geschuldet war. Wer weiß, am Ende jedenfalls waren wir mit der Veranstaltung zufrieden und haben dann, der Eintritt war frei, beim Austritt gerne einen kleinen Schein in die Kollekte gegeben.
Ein delikater Imbiß im nahen Restaurant Kesselhaus, eine ruhige Rückfahrt nach Kiel mit Schwager Manfred (ohne dichtes Auffahren!), die 2:0 Niederlage von Bayern München bei Bayer Leverkusen und der frühe KO-Sieg von Wladimir Klitschko gegen den überforderten Jean-Marc Mormeck machten dann den Samstag endgültig zum Höhepunkt der Woche.
Herz was willst du mehr?

27 Februar 2012

Gerne mal wieder

Am letzten Samstag war nach langer Abstinenz Kultur angesagt.


SAMPLED IDENTITY - eine Musik-Tanz-Theater-Produktion der HipHop Academy Hamburg und des Ensemble Resonanz in Kooperation mit Kampnagel und den KunstFestSpielen Herrenhausen, dargeboten Auf Kampnagel in Hamburg.

Eintritt nur 30 Euro dank freundlicher Unterstützung von:

hamburgische kulturstiftung
JCDecaux
Hamburg | Kulturbehörde
factordesign
OTTO WULFF – BAUUNTERNEHMUNG
KPH Kultur Palast Hamburg
KUNST FEST SPIELE HERRENHAUSEN
Hamburg Bezirksversammlung Hamburg Mitte
DER SPIEGEL
fotografie: PETER BAUER
Jovita Kinder- und Jugendstiftung
Gabriele Fink Stiftung
SZENE HAMBURG
[k] Kampnagel

Kampnagel, ein ehemaliger, nüchterner Industriebau, gleichwohl eine Location mit einem gewissen Flair.


Angesetzter Beginn der Veranstaltung war 20:00 Uhr, doch der Einlass erfolgte erst um 20:20 Uhr. Danach alsbald Beginn der Aufführung.

Große Halle, angenehm temperiert. Nummerierte Sitzplätze und so kein Gedränge. Steil ansteigende Tribüne mit guter Sicht auf die Bühne. Allerdings erfordert die dichte Anordnung der Bestuhlung ein starres Sitzen, da rundherum enger Körperkontakt zu den Nachbarn.
Großzügige, ebenerdige Bühne und schlichtes, in der Mitte variables Bühnenbild. Die Requisite, unaufdringlich, passend – alles sehr schön. Licht und Sound einwandfrei. Gut, etwas mehr Druck bei den Musikparts hätte vielleicht nicht geschadet.

Und die Inszenierung? Na ja.

Es werden alle Zutaten verwendet, nahezu alle dramaturgischen Register gezogen.

Zur Illustration einige Beispiele:
Der Klangkörper betritt mit lustigen Pudelmützen die Bühne, musiziert, einige Musiker verfallen in spastische Verrenkungen, breakdancen am Ende.
Stühle werden durch die Gegend geschleudert, eine Guarneri auf dem Boden zertrümmert.
Ein Subkultureller entsteigt einem Müllcontainer, ein anderer steckt seinen Kopf in einen Fotokopierer.
Schattenspiele, Overheadprojektionen.
Es wird gegeigt und getanzt, gerappt und gescracht.
Seidiger Streicherklang und dumpfe Beats.
Texte werden rezitiert. Wie erwartet geht es um Lust, Frust und Gewalt. Auch sexistische Anspielungen und Obzönitäten werden genauso wenig ausgespart wie platte Witze. "Ich war da mal an einem See, nein, auf einer Wiese, äh, in einem Haus, ach ne, unter einer Frau ...". So in diesem Sinne.
Eine asiatische Schönheit auf halsbrecherischen Highheels hat ihren Auftritt. Im Hintergrund der Bühne macht sie einen Schlag auf einen großen Gong, schiebt dann den Gong an die Vorderseite der Bühne. Die Erwartung ist groß. Und, es geschieht nichts. Mit Gong geht sie seitlich ab. Aha.


Die Schauspieler, Tänzer und Musiker agieren engagiert und professionell. Ihre Kunst ist über jeden Zweifel erhaben. Doch die Szenen sind wie zufällig aneinandergereiht, ohne erkennbare Geschichte. Alles wirkt irgendwie blutleer, wenig mitreißend.
So viel Potenzial, da wäre, ohne die Darsteller schauspielerisch zu überfordern, Großes drin gewesen. Schade.

Nur vereinzelt Regung bei den Zuschauern, etwas Gelächter und Szenenapplaus. Oh wie exotisch, Schickimicki erlebt Subkultur. Das Gros der Zuschauer wohnt dem Geschehen teilnahmslos mit unbewegten Gesichtern bei. Ich auch.

Doch alles bestens.
Ich hatte Spaß.
Im Nachhinein.
Beim Schreiben dieser "Kritik".
Daher: Gerne mal wieder.

16 Januar 2012

Die Attraktion ...

... im Olympiahafen Schilksee war gestern bei bestem Sonntagmittagspaziergehwetter dieser Dorsch (Gadus morhua).
Auch mal ganz nett, muss ja nicht immer gleich ein Wal, Delphin oder Seehund sein.

Konsumtempel

Den Apple Store am Jungfernstieg in Hamburg sollte man unbedingt mal gesehen haben. Nicht wegen der präsentierten Produktpalette, die kennt ja ein jeder, aber wegen der Aussicht und der Glastreppe.

Blick von innen auf die Binnenalster bei typischem Hamburger Schietwetter.

Ein echter Hingucker: In die 1. Etage führt eine Treppe aus Glas.