29 Juli 2007

freie sicht


(steilküste an der eckernförder bucht im bereich kiekut)

an der küste hoch und steil
ein ferienhaus das ist so geil
wenn da nicht die bäume wären
deren laub und äste stören
welch ein ärger und verdruss
was fehlt ist klar - naturgenuss

doch ist ein ferienhausbesitzer
ein ganz schlauer ein gewitzter
mit elan und gar nicht feige
geht er dem problem zu leibe
schnappt sich motorsäge leiter
anders kommt man hier nicht weiter

dann sägt er munter ohne rast
vom baum herunter ast für ast
es wird heller ein gedicht
auf die natur nun freie sicht
er ist entzückt es ist ne wucht
in voller pracht die meeresbucht

24 Juli 2007

Kurz und kräftig ...

... ist eine dicke Untertreibung, wenn man den Regen beschreibt, der heute um die Mittagszeit über der Landeshauptstadt Kiel herniederging.



Na gut, kurz ja. Aber kräftig? Nein, das war schon mehr als kräftig was da runterkam! Denn es regnete nicht Bindfäden, sondern eher dicke Seile, und das in Form eines Sturzregens vermischt noch mit Schnee bei einer Außentemperatur von etwa 15 Grad!

Ein tolles Schauspiel!

23 Juli 2007

Wir kommen wieder!


Seebrückenfest am Schönberger Strand vom 20. bis 22.7.2007

Der dritte Tag des Brückenfestes,
ne Feier eines kleinen Nestes.
Mittagszeit, so Dreizehnuhr,
von Menschenmassen keine Spur.

Der Eisenkerl, den Bauch voran,
kämpft immer noch mit dem Orkan.
Niederschlag
den ganzen Tag.
Die Fahnen oben in der Höhe,
hängen schlaff, nicht eine Böe.

Wir gucken kurz, nichts macht uns heiter,
ach, dann gehn wir eben weiter.
Bis Brasilien
nur Familien.
Es geht zurück. Was solln wir hier?
Ein kleines Eis, dann flüchten wir.

Bei Fischer Kruse, das muss sein,
gib es noch Fisch, wir kaufen ein.
Und eines ist schon heute klar,
wir kommen wieder, nächstes Jahr!

19 Juli 2007

Keine Panik!



Gunter, nur keine Panik! Ich mach noch ein paar Trockenübungen und spätestens bei der Kompakt-Probe auf dem Knivsberg kann ich fliegen.

Denn stets ist es das gleiche Lied:
Wer immer strebend sich bemüht,
dem wirds aus eigner Kraft gelingen,
sich flatternd in die Luft zu schwingen.

18 Juli 2007

Lang ist's her

Komisch, ich habe genau das selbe Foto wie mein Bruder auf seinem Blog "http://wasihrwollt.blogspot.com/", nur mit anderen Schülern.



Die meisten Gesichter meiner damaligen Klassenkameraden kommen mir noch bekannt vor, bei den Namen muß ich dagegen bis auf zwei drei passen. An folgendes meine ich mich allerdings noch erinnern zu können:

Einer, der Klassenprimus, hatte die Ehre, den Klassenlehrer Marschner zu Beginn eines jeden Schuljahres mit einen neuen Stock zu versorgen. Die Züchtigung von Schülern mit dem Stock war seinerzeit an der Tagesordnung und erfolgte im Einvernehmen mit den Eltern.

Einer, der mit seiner Familie in einer Gartenlaube am Russenberg in Ellerbek wohnte, bettelte geradezu darum, wenigstens einmal am Tag einen Hieb mit dem Stock zu bekommen.

Einer bekam in der Woche 5 DM Taschengeld. Ein Vermögen. Eine Rumschnitte kostete damals 10 Pfennige.

Einer hatte ein Kindermädchen, das ihn regelmäßig zur Schule brachte und von dort auch wieder abholte.

Einer hatte den Vornamen Gottlieb.

Und aus einem von den 35 Schülern ist etwas geworden, der hat nämlich Karriere bei der IHK Schleswig-Holstein gemacht.


So, nun sucht mich mal schön!

17 Juli 2007

Alles in Time!



Unser Flug nach New York war angenehm - nicht weil wir nur Einzelplaetze hatten -, keine Turbulenzen und alles in time. Den Einwandercheck haben wir mit weiteren mindestens 500 Leuten, die alle gleichzeitig angekommen waren, locker gemeistert, unsere beiden Koffer gefunden und mussten dann leider erfahren, dass unser Anschlussflug nach St. Louis aufgrund des Wetters gecancelt wurde. Bis wir den richtigen Schalter gefunden hatten dauerte es ein wenig, aber bald kamen wir an die richtige Lady. Die gute Frau hat uns Vorschlaege gemacht, wie wir noch am gleichen Tag zum Zielort kommen. Zunaechst ueber Chicago, aber von dort gab es dann nur Warteliste. Also mit dem Airtrain zum nationalen Terminal und dort weiter gecheckt. Mit einem Gutschein hat sie uns dann zum Essen geschickt und einen Flug bei der Konkurrenz gefunden und gebucht. Nur leider ging der nicht vom Flughafen Newark, sondern vom Airport John F. Kennedy. Also hat sie einen neuen Gutschein ueber 100 Dollar ausgestellt und uns zum Taxistand gebracht. Fuer die ca. 50 km Sightseeing durch New York brauchten wir ueber eine Stunde, war aber ganz nett. Zwar hat uns der Taxifahrer um 18 Dollar beschissen – bei vollem Bewusstsein – aber das war uns da mittlerweile schon sch..szegal. Dann noch zweieinhalb Stunden auf den Flieger warten, im Flieger ueber eine halbe Stunde auf Startgenehmigung warten, schlieszlich nur noch zweieinhalb Stunden Flugzeit und schon waren wir da! (Text: MK)

Ja ja, wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.
Und das, obwohl das doch erst die Hinreise war!

07 Juli 2007

Ach so!

Am Ufer der Schlei bei Burg.


Kollege J. bahnt sich gerade durch dichtes Reet und Gestrüpp einen Weg über private Hausgrundstücke, da ertönt unvermittelt aus dem Off eine Stimme, energisch, drohend:
"He Sie! Was machen Sie denn da?"

Kollege J., ein wenig erschreckt ob der plötzlichen Anrede, erwidert:
"Äh, ich guck mich nur mal um!"

Darauf die Stimme aus dem Off, nun ganz entspannt und ruhig:
"Ach so!"

02 Juli 2007

Was für ein ...

... Unglück, da ist doch an einer Rippe von diesem Kerl glatt die Klinge des Dolches abgebrochen!



(von links nach rechts: Arne Bollert, Wolfgang Blödorn und Thomas Schröder bei der Probe für Goethes Faust am 14.6.2007)

Eineltern-Familie

Auf einem Flachdach der Chirurgie des Universitätsklinikums Kiel hat sich eine Möwenfamilie, Mama Möwe mit ihren drei Küken, häuslich eingerichtet. Viel bedarf es dazu anscheinend nicht, ein kleines Häufchen aus Dütt und Datt auf der blanken Teerpappe nah der Dachkante und fertig ist das Nest.



Während nun die Möwenkinder in dieser tristen, naturfernen Umgebung damit beschäftigt sind, die Zeit bis zur nächsten Fütterung totzuschlagen, legt Mama Möwe auf dem Heimweg zu ihren Lieben eine kleine Verschnaufpause an der Schleusenwiese ein.



Papa Möwe hat übrigens kürzlich ein Techtelmechtel mit einer attraktiven Jungmöwin angefangen und ward seitdem nicht mehr gesehen.