17 November 2006

Pass bloß auf, ...


... sagte ich so für mich, als ich am gestrigen Tage mit forschem Schritt über den Hundestrand bei Kahlenberg wandelte.

Und, schon war es passiert!

Denn da war es, das schauderhafte Gefühl, wenn man – wie von einer finsteren Macht gesteuert - in die Hinterlassenschaft eines Vierbeiners latscht, den der Mensch seinen besten Freund nennt.

Diesmal hatte ich einen extraordinären Haufen erwischt, einen, wie ihn nur Deutsche Doggen in der Lage sind zu produzieren, nämlich besonders mächtig und von extra weicher Konsistenz, das Endprodukt einer Hundemahlzeit aus schätzungsweise drei Pfund Pansen, zwei Pfund Trockenfutter Bozita Junior und einem Pfund Kroschies Dog Chips als Leckerlies.
Mächtigkeit und Konsistenz spürte ich deutlich, trotz der dicken Profilsohle meines Timberland-Stiefels.

Wut stieg in mir hoch, und gern hätte ich dem Hundehalter die Meinung gegeigt. Doch so schnell wie sie kam, so schnell verflüchtigte sich meine Wut wieder, als ich meinen Fuß hob, um die Sauerei zu begutachten.

Da war sie zwar wie erwartet, die Sch..ße, jedoch zu meiner großen Überraschung und Freude fein säuberlich in einer mit einem akkuraten Knoten verschlossenen Kunststofftüte abgefüllt.
Das sollte Schule machen, denn so ist ein Tritt in einen Haufen Hundekot geradezu ein Vergnügen, vorausgesetzt, die Tüte weist die nötige Stabilität auf.

Gerne werde ich mal wieder den Hundestrand bei Kahlenberg zu einem ausgedehnten Bummel aufsuchen.

Kommentare:

Lothar hat gesagt…

Hätt' ich 'nen Hund, hätt' ich 'nen Grund°

Anonym hat gesagt…

wär ich ein hund
hätt ich kein grund
denn an des strandes nassem saum
gibt es weder strauch noch baum