31 Oktober 2006

Mann oh Mann, ...

... da ist mir ja in meinem Beitrag "Kein Wunder" ein entsetzlicher Fauxpas unterlaufen, denn meine Kollegin ist stocksauer, weil sie nicht "Du, Köhrsen, ich glaube, ich werde Dein größter Fan!" gesagt haben will, sondern vielmehr "Du, Köhrsen, ich will Dein Groupie sein!", oder so ähnlich, glaubt sie jedenfalls.

Letztens hatte ich Tomaten aufe Augn, jetzt wohl Bohnen inne Ohrn. Was auch immer zu dem Mißverständnis geführt haben mag, auf jeden Fall wird mir die Kiste zu heiß, und damit in der Öffentlichkeit kein falscher Eindruck entsteht, erkläre ich hiermit, dass ich mich gegen das skandalöse Ansinnen der bewußten weiblichen Person mit allem Nachdruck verwahre.

Denn erst wollen sie Fan oder Groupie sein, dann rücken sie einem mit Transparenten auf die Pelle, wie "Köhrsen, ich will ein Kind von Dir!", und wenn sie letztendlich noch zu Stalkern mutieren, ist Mann so gut wie verloren.

Schon in jüngeren Jahren habe ich mit weiblichen Fans bittere Erfahrungen machen müssen. Die Auswirkungen auf Körper und Seele waren verheerend, ich war ein gebrochener Mensch. Erst nach einem Wechsel meines Wohnsitzes und einer achtwöchigen Behandlung in einer psychosomatischen Klinik konnte ich mich wieder dem normalen Leben stellen.

Darum, Männer, Leidgenossen, seid auf der Hut und wehret den Anfängen!

27 Oktober 2006

Kein Wunder

"Du, Köhrsen, ich glaube, ich werde Dein größter Fan!".
So wurde ich heute Morgen von einer Arbeitskollegin voller Begeisterung begrüßt.

Ich war ein wenig verwundert. Wieso mein Fan? Ich hatte zeit meines Lebens noch keinen Fan!

Na gut, da gibt es Verwandte, Freunde und Bekannte, wie bei anderen auch und alles vollkommen normal, dann habe ich eine mir zugeneigte Ehefrau, die Arbeitskollegen mögen und respektieren mich, glaube ich zumindest, aber als mein Fan hat sich mir gegenüber noch niemand geoutet!

Nun, die Sache klärte sich schnell auf, als meine Kollegin mir eröffnete, dass sie seit einigen Tagen Leserin des spectaculum-blogs ist.

Ach so, dann ist sie also Fan des spectaculum-blogs, und ich hatte fast schon an ein Wunder geglaubt.

26 Oktober 2006

Exkurs

Na, denke ich so im Vorbeigehen, Blumen-Beifuß, toll wie der Nachname zu dem ausgeübten Beruf passt.

Nun ist Beifuß (Artemisia vulgaris) - eine Pflanzenart in der Gattung Artemisia, in der Familie der Korbblütler (Asteraceae, veraltet Compositae) - zwar keine Pflanze die einen Floristen vom Hocker haut, aber immerhin hat der Beifuß einige interessante Eigenschaften.
So wird Beifuß - die mehrjährige krautige Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch! - in Nordafrika und Südeuropa angebaut, um Öl zu gewinnen, das dann in der Parfümindustrie Verwendung findet.
Beifuß wird auch als Gewürzpflanze zu fetten, schweren Fleischgerichten benutzt, weil die enthaltenen Bitterstoffe die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit anregen und so die Verdauung unterstützen.
Der Gewöhnliche Beifuß ist außerdem eines der "Johanniskräuter" und wird zu Johanni gegen Zauberei und böse Dämonen um Bauch und/oder Hüfte gewunden. Er schützt Mensch und Vieh gegen Zaubereien aller Art und wird auch für Liebeszauber verwendet.

Sehr schön, aber ich will nicht weiter abschweifen, wie gesagt, Nachname und Beruf passen wie die Faust aufs Auge.

Apropos Auge, da kommt nun eine zweite Pflanze ins Spiel, die Tomate (Solanum lycopersicum), in Ostösterreich Paradeiser oder auch Paradiesapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Damit ist sie u. a. eng mit der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete und dem Tabak verwandt.

Denn von eben diesem Nachtschattengewächs muß ich wohl zwei vollreife Prachtexemplare vorübergehend auf den Augen gehabt haben, steht doch auf dem Schild nicht Beifuß, sondern Bleifuß!

Mist, da ist mein ganzer Exkurs nun für die Katz!

Na ja, nicht ganz, immerhin haben wir auf diese Weise was über Artemisia vulgaris und Solanum lycopersicum erfahren.

PS:
Blumen-Bleifuß heißt mit Vornamen Joachim und glücklicherweise nicht Enzo, aber das ist eine andere Geschichte.

17 Oktober 2006

Die Idee


Ole Koch, unsere allseits geschätzte, kompetente, engagierte, zuverlässige, mit einem freundlichen Naturell ausgestattete, vor, hinter und auf der Bühne als Allroundtalent bekannte, als junger Hase nicht mehr wegzudenkende Stütze des Vereins, setzt mit einer tollen Idee womöglich einen Meilenstein in der Geschichte des spectaculum-blogs, und zwar besteht diese darin, dass in dem Blog z.B. einzelne Mitwirkende der Theaterproduktionen vorgestellt werden.

Die Idee ist grandios, durch mich aber leider nicht zu realisieren, da ich logischerweise an dem jeweiligen Ensemble nicht nahe genug dran bin, bzw. dran sein kann.

All das hat mich nun auf eine andere Idee gebracht, nämlich auf die Idee eines Blogs, bei dem die Aktiven und Ehemaligen nicht nur Beiträge des spectaculum-blogs konsumieren und kommentieren, sondern auch selber als Autoren von Beiträgen agieren!!!

Ihr Freunde des Musiktheaters, offenbart Euer literarisches Talent und schüttet mich zu mit Beiträgen für das spectaculum-blog. Mein Dank, sowie Interesse, Respekt und Lob einer großen Fangemeinde wird Euer Lohn sein!

Blog-Master: Dietrich Köhrsen
E-Mail: DKoehrsen@t-online.de

16 Oktober 2006

Kunst - keine Kunst


Das rechte Foto zeigt Kunst in Vollendung, die weiße Frau in Stein, kopflos, mit abbe Arme und im Bereich der Unterschenkel und Füße unvollendet, in der Vorwärtsbewegung erstarrt steht sie ohne jeden ästhetisch-sinnlichen Reiz oder einem sonstigen erkennbaren Nutzen hinter dem Schloß Gottorf bei Wind und Wetter rum und verschandelt dort die schöne Grünanlage.

Das linke Foto zeigt definitiv keine Kunst, aber ein Geschenk des Himmels, die Frau in der weißen Landsend-Fleece-Jacke, alles dran und alles wo es hingehört, eine sehr vielseitige Ehefrau und als solche unersetzbar, in aparter Körperhaltung steht sie dezent lasziv auf einem Granitstein, den sie kurz darauf fluchtartig verlässt und das Weite sucht, als sich aus heiterem Himmel ein größerer Menschenauflauf bildet und sich männliche Verehrer die Kleidung vom Oberkörper reißen, um sich Autogramme auf die nackte Haut schreiben zu lassen.

Den Rest der Geschichte erzähle ich lieber nicht, den glaubt mir nämlich eh keiner.

13 Oktober 2006

Summstein

Ein Summstein an der Ostseeküste im Bereich von Kraksdorf-Strand, man steckt den Kopf in die Höhlung des Steines und erzeugt mit seinem Stimmorgan verschiedene Summgeräusche, die den Stein in unterschiedlich starke Schwingungen versetzt. Diese sollen eine heilende und belebende Wirkung auf den Organismus ausüben, sowie den Akku mit neuer Energie versorgen.

Da man Gesundheit und Energie gar nicht genug haben kann, hinein mit dem Kopf.
Die Prozedur ist vollkommen schmerzfrei und von durchschlagendem Erfolg gekrönt, wie das unübersehbare Victory-Zeichen des Probanden kurz vor Ablauf des nur sieben Minuten dauernden Ladevorgangs beweist.
Also, auf nach Kraksdorf-Strand.

11 Oktober 2006

Fotos satt!

Ja, da kommt Freude auf, und Nele ist schon ganz aus dem Häuschen!

Immerhin wird es rd. 3.000 (in Worten: dreitausend) Fotos geben, satte 4,3 GB, der gesamte Datenbestand vom Projekt "Die Mutprobe", chronologisch sortiert und fein säuberlich auf eine DVD gebrannt, da hat man einige Tage was zum Schauen, jetzt mit Freunden und der Familie, später mit den Enkelkindern.Wenn man dann von dieser tollen Zeit erzählt, erinnert man sich vielleicht auch noch an den penetranten Fotografen.

04 Oktober 2006

Kommentare? Ja bitte!


Seit einem Monat besteht nun das spectaculum-blog und zu verzeichnen sind 12 Beiträge, 12 Kommentare zu 6 Beiträgen und rd. 370 Besucher.

Ich denke, das lässt sich sehen für den Anfang, kann man doch den Schluß ziehen, dass an dem Blog durchaus ein nennenswertes Interesse besteht, d.h., dass das Blog dem Besucher offensichtlich etwas gibt (was auch immer), und dies freut mich.

Ja, alles sehr erfreulich, aber an den Kommentaren ist noch zu arbeiten, und da sind nun die Besucher gefordert, denn erst mit Kommentaren zu den Beiträgen lebt ein Blog, wird es für alle Besucher besonders interessant und wird der Blog-Autor motiviert weitere Taten folgen zu lassen.

Darum:
Kommentare? Ja bitte!