04 September 2006

Die Botschaft


Kilian in dem Jugendtheaterstück 'Die Mutprobe', links mit der weichen Kopfumhüllung als fieser und brutaler Verbrecher, rechts mit der harten Kopfbedeckung als hilfsbereiter und freundlicher Gesetzeshüter.
Und was ist nun die Botschaft?
Weich ist schlecht!
Hart ist gut!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Fotos sehen auf diesem schwarzen Hintergrund richtig gruselig und brutal aus. Ist das Jugendtheaterstück denn auch für Jugendliche unter 16 Jahren geeignet?

Dietrich hat gesagt…

Geeignet?
Aber immer, das Stück ist für Jugendliche unter 16 Jahren geradezu prädestiniert, im Gegensatz zu der 'Tagesschau', so mancher Märchengeschichte und den gängigen Killer-Games für den PC!

Ole hat gesagt…

Es ist nicht nur geeignet, sondern sogar für diese jungen Menschen gedacht.

Man könnte sich die nicht ganz unberechtigte Frage stellen: Wie soll man Gewalt und Verbrechen, vor denen die reale Welt ja leider nicht geschützt ist, im Theater darstellen?

Sollte man die Realität verfremden und den gefählichen Verbrecher als ganz normalen Menschen zeigen, mit einem Schild auf der Stirn "VERBRECHER"?

Sollte man den Verbrecher garnicht vorkommen lassen, so dass die Szene eines Verbrechens durch andere Schauspieler als erlebt erzählt wird und sie dadurch in den Köpfen der Schauspieler passiert?

Oder sollte man, so wie es hier passiert, den Bösewicht als brutale
vermummte Person auftreten lassen?

Dieses Theaterstück soll junge Mensch zum Nachdenken anregen.
Es soll ja nicht nur die Mutprobe als eine Bewährung in einer Bande, sondern auch die Mutprobe im übertragenen Sinne dargestellt werden, nämlich dem richtigen verhalten im gesellschaftlichen Leben.
Um sich als junger Mensch mit solcher Problematik auseinander zu setzen, halte ich die Konfrontation mit einer solchen Situation für wirklich sinnvoll.
Warum sollte man den Verbrecher nicht auch als Verbrecher darstellen, wo doch die Realität nicht anders ist?

Gefahr für junge Menschen besteht im wesentlich nur, wenn Gewalt und Verbrechen verherrlicht wird, was ja hier in diesem Stück überhaupt nicht der Fall ist.


Insgesammt finde ich die Thematuk sehr wichtig, da die immer wichtiger werdende Diskussion der Medien bezüglich Gewalt mit sicherheit das Theater nicht verschonen sollte.

Roland hat gesagt…

Als eingefleishcten Counter-Striker können mich diese Bilder nicht erschüttern. Aber ich habe die 16 ja auch schon lange hinter mir gelassen.