05 März 2012

Höhepunkt der Woche


Letzten Samstag, schon wieder Kultur und wieder in Hamburg. Diesmal stand in der St. Nicolaus Kirche Klassik auf dem Programm, ein bunter Strauß klanglicher Preziosen von Johann Christian Bach bis Ralph Vaughan Williams, dargeboten vom Hamburger Juristenorchester, erstmalig verstärkt von Nichte Lisa an der Querflöte. Wir, die Familie, haben auch was verstärkt/gestärkt, und zwar Lisa den Rücken. So ging dann alles gut, kein Mißklang entfleuchte ihrer Flöte und der übrige Teil des Orchesters spielte routiniert bis mitreißend das Programm runter, was mich unbewußt veranlasst haben mag, die Füße hin und wieder im Takt mitwippen zu lassen. Allerdings will ich nicht ausschließen, dass mein unvermuteter Bewegungsdrang mehr dem harten Gestühl bzw. dem kühlen Kirchenfußboden geschuldet war. Wer weiß, am Ende jedenfalls waren wir mit der Veranstaltung zufrieden und haben dann, der Eintritt war frei, beim Austritt gerne einen kleinen Schein in die Kollekte gegeben.
Ein delikater Imbiß im nahen Restaurant Kesselhaus, eine ruhige Rückfahrt nach Kiel mit Schwager Manfred (ohne dichtes Auffahren!), die 2:0 Niederlage von Bayern München bei Bayer Leverkusen und der frühe KO-Sieg von Wladimir Klitschko gegen den überforderten Jean-Marc Mormeck machten dann den Samstag endgültig zum Höhepunkt der Woche.
Herz was willst du mehr?

27 Februar 2012

Gerne mal wieder

Am letzten Samstag war nach langer Abstinenz Kultur angesagt.


SAMPLED IDENTITY - eine Musik-Tanz-Theater-Produktion der HipHop Academy Hamburg und des Ensemble Resonanz in Kooperation mit Kampnagel und den KunstFestSpielen Herrenhausen, dargeboten Auf Kampnagel in Hamburg.

Eintritt nur 30 Euro dank freundlicher Unterstützung von:

hamburgische kulturstiftung
JCDecaux
Hamburg | Kulturbehörde
factordesign
OTTO WULFF – BAUUNTERNEHMUNG
KPH Kultur Palast Hamburg
KUNST FEST SPIELE HERRENHAUSEN
Hamburg Bezirksversammlung Hamburg Mitte
DER SPIEGEL
fotografie: PETER BAUER
Jovita Kinder- und Jugendstiftung
Gabriele Fink Stiftung
SZENE HAMBURG
[k] Kampnagel

Kampnagel, ein ehemaliger, nüchterner Industriebau, gleichwohl eine Location mit einem gewissen Flair.


Angesetzter Beginn der Veranstaltung war 20:00 Uhr, doch der Einlass erfolgte erst um 20:20 Uhr. Danach alsbald Beginn der Aufführung.

Große Halle, angenehm temperiert. Nummerierte Sitzplätze und so kein Gedränge. Steil ansteigende Tribüne mit guter Sicht auf die Bühne. Allerdings erfordert die dichte Anordnung der Bestuhlung ein starres Sitzen, da rundherum enger Körperkontakt zu den Nachbarn.
Großzügige, ebenerdige Bühne und schlichtes, in der Mitte variables Bühnenbild. Die Requisite, unaufdringlich, passend – alles sehr schön. Licht und Sound einwandfrei. Gut, etwas mehr Druck bei den Musikparts hätte vielleicht nicht geschadet.

Und die Inszenierung? Na ja.

Es werden alle Zutaten verwendet, nahezu alle dramaturgischen Register gezogen.

Zur Illustration einige Beispiele:
Der Klangkörper betritt mit lustigen Pudelmützen die Bühne, musiziert, einige Musiker verfallen in spastische Verrenkungen, breakdancen am Ende.
Stühle werden durch die Gegend geschleudert, eine Guarneri auf dem Boden zertrümmert.
Ein Subkultureller entsteigt einem Müllcontainer, ein anderer steckt seinen Kopf in einen Fotokopierer.
Schattenspiele, Overheadprojektionen.
Es wird gegeigt und getanzt, gerappt und gescracht.
Seidiger Streicherklang und dumpfe Beats.
Texte werden rezitiert. Wie erwartet geht es um Lust, Frust und Gewalt. Auch sexistische Anspielungen und Obzönitäten werden genauso wenig ausgespart wie platte Witze. "Ich war da mal an einem See, nein, auf einer Wiese, äh, in einem Haus, ach ne, unter einer Frau ...". So in diesem Sinne.
Eine asiatische Schönheit auf halsbrecherischen Highheels hat ihren Auftritt. Im Hintergrund der Bühne macht sie einen Schlag auf einen großen Gong, schiebt dann den Gong an die Vorderseite der Bühne. Die Erwartung ist groß. Und, es geschieht nichts. Mit Gong geht sie seitlich ab. Aha.


Die Schauspieler, Tänzer und Musiker agieren engagiert und professionell. Ihre Kunst ist über jeden Zweifel erhaben. Doch die Szenen sind wie zufällig aneinandergereiht, ohne erkennbare Geschichte. Alles wirkt irgendwie blutleer, wenig mitreißend.
So viel Potenzial, da wäre, ohne die Darsteller schauspielerisch zu überfordern, Großes drin gewesen. Schade.

Nur vereinzelt Regung bei den Zuschauern, etwas Gelächter und Szenenapplaus. Oh wie exotisch, Schickimicki erlebt Subkultur. Das Gros der Zuschauer wohnt dem Geschehen teilnahmslos mit unbewegten Gesichtern bei. Ich auch.

Doch alles bestens.
Ich hatte Spaß.
Im Nachhinein.
Beim Schreiben dieser "Kritik".
Daher: Gerne mal wieder.

16 Januar 2012

Die Attraktion ...

... im Olympiahafen Schilksee war gestern bei bestem Sonntagmittagspaziergehwetter dieser Dorsch (Gadus morhua).
Auch mal ganz nett, muss ja nicht immer gleich ein Wal, Delphin oder Seehund sein.

Konsumtempel

Den Apple Store am Jungfernstieg in Hamburg sollte man unbedingt mal gesehen haben. Nicht wegen der präsentierten Produktpalette, die kennt ja ein jeder, aber wegen der Aussicht und der Glastreppe.

Blick von innen auf die Binnenalster bei typischem Hamburger Schietwetter.

Ein echter Hingucker: In die 1. Etage führt eine Treppe aus Glas.

29 November 2011

Eine feine Sache

Ich bin seit 2006 Mieter eines Parkplatzes auf dem Firmengelände der Druckerei Schmidt & Klaunig, neuerdings tipptopp markiert mit meinem Namen und dem Kennzeichen meines PKWs.
Eine feine Sache, da weiß der Fremdparker gleich, wem er den kostenlosen Parkplatz zu verdanken hat. Erst gestern wieder durfte ich mit der unbezahlbaren Freude im Herzen, einem freundlichen Zeitgenossen mit meinem Parkplatz zu Diensten sein zu können, meinen PKW im nächstgelegenen Parkhaus für eine Gebühr von 2,60 Euro abstellen.

26 November 2011

Die Wirklichkeit?


Aha, von 6 Grundstücken sind 60 Prozent verkauft.
Gut, aber wie viele Grundstücke sind das nun?
Das wollen wir doch jetzt mal genau wissen.
Dazu müssen wir zunächst klären, was eigentlich genau die Frage ist. Man überlegt ein wenig, dann kommt die Erkenntnis:
Wir wollen eine gesuchte Größe aus einer bekannten Größe ermitteln.
So weit so gut, doch was macht man jetzt?
Schauen wir einfach mal ins Internet. Auf der Webseite "www. gothaerhefte.de" schon mal ein hilfreicher Hinweis. Da ist von der sogenannten Dreisatz-Rechnung die Rede, die eine der ältesten und wichtigsten Rechenoperationen sein soll. Das hört sich schon mal vielversprechend an. Weiter erfahren wir folgendes:
"Eine gesuchte Größe wird aus einer bekannten Größe ermittelt.Die bekannte Größe ist immer eine Verhältnisgröße. Die Dreisatz-Rechnung ist im Grunde eine Proportionen-Rechnung. Und weil in der Mathematik dieser Welt viele wichtige Zusammenhänge proportionale Zusammenhänge sind, ist der Dreisatz ein sehr praktisches Mittel, um die Wirklichkeit zu erkennen."

Bingo, ein Volltreffer, genau das, was wir gesucht haben!

Dann versuchen wir das doch mal:
Also, 100 Prozent sind 6 Grundstücke, dann sind 60 Prozent - man nimmt den Taschenrechner und tippt ein, 6 durch 100 mal 60 - genau 3 Komma 6 Grundstücke!

3 Komma 6 verkaufte Grundstücke!
Und das soll die Wirklichkeit sein?

23 September 2011

LUZI - Rock im Hof


Luzi, Gast beim Benefizkonzert "Rock im Hof" in Preetz, darf beginnen. Zunächst wirken sie ein wenig unlocker, doch bald kommen die Mädels auf Touren.
Die Show nimmt ihren Lauf: Wiebke springt fortwährend vom Schlagzeugpodest, Lisa schrottet ihre Drumsticks an der Beckenkante, Marie wälzt sich mit ihrem Keyboard über die Bühne und Giulia zündet ihren Bass an und drischt dann mit diesem auf den Monitor ein.
Das Publikum honoriert das Geschehen mit zartem Applaus.
Was will der Künstler mehr.

Nein, Spaß beiseite, jetzt mal im Ernst:

Luzi war richtig gut, einige neue Songs aus "Mozi" jetzt im Programm, ein ganz neuer Song (Angeber). Der Sound stimmte, und da jetzt alle 4 !! Mädels singen, war eine Bühnenshow im üblichen Sinne weder erforderlich noch möglich.

Erforderlich wäre ein Publikum gewesen - aber die Veranstalter fanden es wohl angebracht, Luzi als Gastband vor 20 Leuten spielen zu lassen, damit die hauseigenen Topacts danach bei erniedrigtem Eintritt besser aussehen.


Giulia Claußen (Bass)


Wiebke Hein (Gitarre)


Marie Reinhart (Keyboards)


Lisa Troge (Drums)

20 August 2011

Sexy Natur


30 Juli 2011

Abgelaufen



Profil ist noch gut, TÜV ist aber abgelaufen.

30 Mai 2011

Extreme Bike Stunt - 15 Meter Drop


Steilküste südlich von Schönhagen, Kreis Rendsburg-Eckernförde